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Nassreinigung: Entgegen der verbreiteten Meinung bestehen bei textilen Belägen keine Bedenken im Sinne der Hygiene. Mikroorganismen wie Bakterien oder Schimmelpilze können sich unter normalen Bedingungen im bzw. auf dem textilen Belag nicht vermehren, da es dort in der Regel zu trocken ist. Bei einer Nassreinigung könnten hier schon Probleme auftreten, da der textile Belag mehrere Tage benötigt um wieder zu trocknen. Des Weiteren können bei einer Nassreinigung Holzböden quellen, wenn Holz als Unterboden verwendet wird, sodass es auch an der Oberfläche zu Formveränderungen kommt; evtl. entsteht eine gelbbraune Verfärbung auf dem Belag. Hat man Asphaltestrich (Gussasphalt) als Unterboden, können bei der Fleckenentfernung mit organischen Lösungsmitteln Bitumenbestandteile aus dem Asphaltestrich gelöst werden. Die abgelösten dunklen Substanzen wandern zur Oberfläche hoch und verursachen bräunliche Flecken. Benutzt man einen saugfähigen Estrich als Unterboden, so kann sich der Estrich mit Wasser/Reinigungsflotte vollsaugen; Folge ist die Ablösung der Verklebung verwendet man einen Doppelboden als Unterboden kann es bei einer Nassreinigung zu einer Quellung im Kantenbereich kommen. Außerdem können Störungen bei den elektrischen Leitungen durch die eingedrungene Feuchtigkeit entstehen. Schamponierung: Basis einer klassischen Schamponierung ist viel Schaum. Gleichzeitig bedeutet viel Schaum, viel Tenside. Dieser wird mittels Bürsten in den Teppichboden einmassiert. Der Schaum löst und bindet einen gewissen Teil an Verschmutzungen. Das Schamponieren von Teppichen und Teppichböden hat allerdings einen gravierenden Nachteil: Man kann so viel Saugen wie man will, es verbleiben immer Schaumrückstände im gereinigten Teppichboden. Das ist auch so gewollt. Durch optische Aufheller, die in der Reinigungschemie enthalten sind, sieht der Teppichboden nach solch einer “Reinigung” erst mal sauber aus. Das ist aber ein Trugschluss. In Wahrheit befindet sich der größte Teil der Verschmutzungen immer noch unter dem abgetrockneten Schaum. Der Teppichboden sieht zwar sauber aus, aber aus hygienischer Sicht ist er es nicht. Ein weiterer allgemein bekannter Nachteil ist, dass Teppichböden nach einer Schamponierung immer schneller dreckiger werden. Das hat zur Folge, dass die Reinigungsintervalle immer kürzer werden, denn der im Teppich verbleibende Schaum ist recht klebrig und neuer Schmutz haftet ziemlich schnell daran fest. Selbst normaler Staub lässt sich nicht mehr einfach wegsaugen, da er eine haftende Verbindung mit den Resten des Schamponats eingeht. Die häufigste Folge, eine schnelle Bildung von unansehnlichen Laufstraßen.